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Ramsau: Alpenländisches Kleinod mit grandiosen Naturschönheiten

Kirche bei Ramsau
© Berchtesgadener Land Tourismus GmbH

Im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land liegt eine kleine, nur rund 1.800 Einwohner zählende Gemeinde, die sich Ramsau nennt und die touristisch dennoch weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt ist. Das liegt vor allem an der im Jahre 1512 erbauten Ramsauer Pfarrkirche St. Sebastian, die gleich neben der Reiteralpe ganz idyllisch an der Ramsauer Ache liegt und deshalb ein vielfotografiertes Postkartenmotiv darstellt. Auch der 16,4 Hektar große Hintersee, der etwa zwei Kilometer westlich von Ramsau liegt ist ein weiteres Wahrzeichen der kleinen Gemeinde. Beides sind weltbekannte und von namhaften Künstlern oft gemalte Motive der Landschaftsmalerei, mit denen sich Ramsau auch gerne in der Tourismuswerbung schmückt. 

 

Ramsauer Daten, Zahlen & Fakten

Ramsau erstreckt sich auf einer gesamten Fläche von 129,18 km², liegt in Oberbayern, in einer hochalpinen Region des Berchtesgadener Landes und hat das Kfz-Kennzeichen: BGL. Die Postleitzahl des Ortes ist 83486 und die Telefonvorwahl lautet 08657. Der Nationalpark Berchtesgaden bedeckt das Gemeindegebiet auf einer Fläche von über 82 Prozent. Ramsau ist umgeben von den fünf oberbayerischen Nachbargemeinden Berchtesgaden, Schönau am Königssee, Schneizlreuth, Marktschellenberg und Bischofswiesen. Die Gemeinde liegt malerisch eingebettet in den Berchtesgadener Talkessel im gleichnamigen Ramsauer Tal und ist nahezu vollständig von der majestätischen Bergkulisse der Berchtesgadener Alpen umgeben. Der heilklimatische Kurort wird umstanden vom König der Berge, vom vielgerühmten 2713 Meter hohen Watzmann aber auch vom Hochkalter, von der Reiter Alm, vom Großen Hundstod sowie vom Lattengebirge. Ramsau liegt auf einer Höhenlage von 670 Metern über dem Meeresspiegel und auch am Karsthochplateau mit dem klangvollen Namen Steinernes Meer. Das Gemeindegebiet von Ramsau besteht aus den fünf traditionellen und so genannten „Gnotschaften“ Schwarzeck, Au, Taubensee, Antenbichl und Dorf Hintersee.

 

Sehenswertes in und rund um Ramsau

Das Idealbild eines romantischen Bergsees gibt der der malerische Hintersee ab, der westlich vom Ramsauer Ortskern liegt. Man erreicht ihn unter anderem zu Fuß durch ein romantisches Geotop namens Zauberwald. Der ungewöhnliche Zauberwald entstand vor rund 3.500 Jahren durch einen gewaltigen Bergrutsch und ist seither eine geologische Besonderheit. Dieser bizarre Fichten-Zauberwald mit seinem interessanten Naturlehrpfad gilt als einer der 100 schönsten Geotope Bayerns. Es gibt dort einen  Ruder- und Tretbootverleih, der Hintersee wird jedoch auch von einer Elektrobootlinie befahren. Rund um den See gruppieren sich diverse Gaststätten und Hotels sowie ein CVJM-Gästehaus. Für Übernachtungsmöglichkeiten und das leibliche Wohl der Feriengäste ist also ausreichend gesorgt.
Im Winter friert der Hintersee regelmäßig zu und wird deshalb gerne von Eisläufern und Wanderern sowie zum Eisstockschießen genutzt. Vom Hintersee aus führt eine rund 30 minütige Wanderung ins Klausbachtal, wo man einer spannenden Wildfütterung beiwohnen kann.
Auch dem Soleleitungsweg zwischen der Schwarzbachwacht und dem Brunnhaus Söldenköpfl kann man fröhlich wandernd folgen. Diese Soleleitungstrasse wurde einst zwischen Berchtesgaden und Bad Reichenhall angelegt und ist nahezu durchgängig flach und eben zu bewandern. Ein weiteres Top-Highlight der Gemeinde Ramsau ist die mächtige und einzeln stehende Hindenburglinde im Teilort Taubensee, die eine Höhe von 30 Metern und einen Kronendurchmesser von über 35 Metern besitzt. Ihr Stammumfang umfasst mehr als 10 Meter und sie hat bis zu 1,5 Meter dicke Hauptäste. Ihr Alter wird auf ungefähr 750 Jahre geschätzt. Sie steht oberhalb der Ramsauer Ache direkt an der Bundesstraße 305, wo auch die Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee verläuft. Als einziger deutscher Alpen-Nationalpark erstreckt sich der Nationalpark Berchtesgaden zum größten Teil über ein Gemeindegebiet und zwar ebenfalls über das der Gemeinde Ramsau. Das historische Klausbachhaus dient als Informationsstelle des Nationalparks und auch als Ausgangspunkt diverser Exkursionen und Wandertouren durch das Gebiet das Nationalparkgebiet. Hier liegt auch die traumhaft schöne Wimbachklamm mit ihren wilden und tosenden Wasserkaskaden inmitten des Wimbachtals, der faszinierende Blaueisgletscher mit Blaueishütte sowie die wilden und steil aufragenden Felswände der Ramsauer Dolomiten.

 

Ramsauer „Schmankerln“

In Ramsau spricht man noch eine ganz eigene Mundart, die vom Berchtesgadener Dialekt abweicht. Gepflegt wird hier die traditionelle alpenländisch-bayerische Kultur und man trägt stolz die Berchtesgadener Tracht. Überregional bekannte Volksmusikanten wie die Ramsauer Sänger und der Erhaltungsverein für Gebirgstrachten „D´Achentaler“ sowie die Berchtesgadener Weihnachtsschützen, die es seit dem Jahre 1874 gibt, tragen zum Kulturerhalt in Ramsau maßgeblich bei. Weiterhin spielt die Musikkapelle Ramsau seit 1909 zu allen kirchlichen und gemeindlichen Festivitäten auf und eine bis ins 16. Jahrhundert reichende kunsthandwerkliche Tradition hat in Ramsau das Schnitzen der so genannten „Arschpfeifenrössl“, die als begehrter Weihnachtsschmuck und typisches Souvenir aus Ramsau gerne gekauft werden.

 

Weitere Besonderheiten in Ramsau

Der denkmalgeschützte und traditionsreiche Gasthof Auzinger ist in Ramsau ebenso sehenswert wie viele andere weitgehend im Originalzustand erhalten gebliebene Wirtshäuser, Almkaser und Bergbauernhöfe. Die evangelische Kirche „Zum Guten Hirten“ ist im Ort ebenso präsent wie die Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt am Kunterweg aus dem Jahre 1733, die als eine der originellsten Werke aus der Zeit des Rokoko in Bayern gilt und einen imposanten Holzaltar beherbergt. Ramsau war seit dem Jahre 1929 zwölfmal Drehort für Serien und Filme unter anderem bekannte Leinwandstreifen wie der Wildschütz Jennerwein, der Brandner Kaspar, die Serie über den Tierarzt Dr. Engel und eine Dokumentation über die weltbekannte Schauspielerin Romy Schneider. Ramsau besitzt außerdem ein Solegradierwerk, einen Bergkur- und Kräutergarten sowie eine Kneipp-Anlage.

 

Wintersportgebiete rund um Ramsau

Der Wintersport wird in und rund um Ramsau groß geschrieben. Ringsum befinden sich zahlreiche gespurte Langlaufloipen, rasante Rodelbahnen wie die 2,3 Kilometer lange Naturrodelbahn Hirscheckblitz, viele Kilometer markierter Winterwanderwege und Steige aber auch das familiengerechte Skigebiet Hochschwarzeck. Naturliebhaber der weißen Pracht treffen sich in Ramsau auch immer wieder gerne zum Schneeschuhwandern und Skibergsteigen mit tollen Abfahrtspisten. Zur Wildfütterung geht es dann ganz romantisch und in warme Decken eingehüllt mit dem Pferdeschlitten. Weitere Skilifte und Sesselbahnen rund um Ramsau sind der Schmuckenlift, Fronwieslift, Datzmannlift und der Stöckllift. 

 

Das Fazit zum guten Schluss

Nach Ramsau sollte man einfach einmal reisen um sich von der grandiosen Natur ringsum verzaubern zu lassen, denn Ramsau liegt idyllisch eingebettet in einer malerischen Landschaft umringt von einer mystisch anmutenden Bergwelt. Vom romantischen Hintersee geht eine ganz besondere Magie aus, die zusammen mit dem Zauberwald jedermann fesselt und für sich einnimmt. Hoch oben am Berg einkehren in einer naturverträglichen Almwirtschaft gehört hier ebenso zum „Must have“ wie der Besuch der Ramsauer Pfarrkirche St. Sebastian. In Ramsau erlebt man Urlaub im harmonischen Einklang mit der Natur!

 

Tourist-Information Ramsau
Im Tal 2
83486 Ramsau
Telefon: +49 (0)8657 - 988920
Telefax: +49 (0)8657 - 772
E-Mail: info@_we_dont_like_spam_ramsau.de
Homepage: www.ramsau.de