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Kleinod im Berchtesgadener Land bei Ramsau: Der wildromantische Zauberwald

Zauberwald am Hintersee
© Berchtesgadener Land Tourismus GmbH

Das märchenhafte Geotop in der oberbayerischen Kleingemeinde Ramsau bei Berchtesgaden wird liebevoll „Zauberwald“ genannt. Von einem gewaltigen Bergsturz vor rund 4000 Jahren von ca. 15.000 Kubikmetern massivem Gestein blieben in dieser Region unzählige große Steine, Trümmer und Felsbrocken übrig. Sie verteilen sich über das weitläufige Waldareal und schaffen damit eine geheimnisvolle, fast mystisch anmutende und romantische Atmosphäre. Der Gesteinssturz vom Hochkalter war zudem dafür verantwortlich, dass sich die Ramsauer Ache zum heute allseits beliebten Hintersee aufgestaut hat. Dieser gibt bis heute das Idealbild eines romantischen Bergsees ab. Umrahmt von steil aufragenden Berggipfeln, eingebettet in den sagenumwobenen Zauberwald mit seinen von Moosen und Flechten überwucherten Felsbrocken, umgeben von bizarren Bäumen und randvoll gefüllt mit glasklarem, smaragdgrünem Wasser liegt der Hintersee da, wie ein glatter Spiegel in dem sich die umliegende Landschaft wiederspiegelt.

 

Vom Zauberwald über den Hintersee zur Marxenklamm

Der Zauberwald erstreckt sich zwischen Ramsau, dem Hintersee und der Marxenklamm. Er wird von der Ramsauer Ache durchflossen, an der man herrlich flussaufwärts wandern kann, vorbei an einigen Gletscherquellen bis man schließlich die Marxenklamm erreicht. In vielen Jahrtausenden hat das Wasser dort tiefe Schluchten in den Fels geschliffen und eine zauberhafte Märchenlandschaft inmitten des Zauberwaldes entstehen lassen, die jedermann unweigerlich in ihren Bann zieht. Ein Weg schlängelt sich neben dem kühlen, klaren Gebirgsbach durch das Gewirr an Felsbrocken, die mit üppiger Vegetation bewachsen und von Farnen umstanden sind.

 

Vom Naturlehrpfad über die Ramsauer Pfarrkirche bis zum schönsten Geotop Bayerns

Vom Zauberwald aus gibt es außerdem einen stimmungsvollen Zugang zum Hintersee, es handelt sich dabei um einen Fußweg, der als Naturlehrpfad angelegt ist. Mit vielen Stationen und Schautafeln vermittelt er Lehrreiches über diesen wildromantischen Landstrich, seine Fauna und Flora. Von Ramsau aus ist der Hintersee quer durch den Zauberwald über unzählige Steige, Brücken und Treppchen vorbei an moosbewachsenen Felsblöcken, erfrischenden Quellen, dunklen Höhlen und der beeindruckenden Marxenklamm-Schlucht zu erreichen. Im Jahre 2005 wurde der Zauberwald, der seinen Namen bereits um das Jahr 1920 erhielt, sogar vom bayerischen Umweltministerium aufgenommen und in die List der „100 schönsten Geotope Bayerns“ eingetragen. In Ramsau selbst steht ganz idyllisch direkt an der Ramsauer Ache die wohl am meisten fotografierte Kirche Deutschlands, die hübsche Ramsauer Pfarrkirche.

 

Idyllischer Ramsauer Malerweg

Seit dem 19. Jahrhundert kann man auf dem Ramsauer Malerweg ebenso genussvoll lustwandeln wie einst berühmte Künstler wie Wilhelm Busch, Carl Rottmann und Friedrich Gauermann. Denn zu jener Zeit entdeckten Künstler aus ganz Europa diesen malerischen Landstrich und bannten ihn mannigfach auf Leinwand.

 

Speis, Trank & Bett im Wirtshaus im Zauberwald

Im „Wirtshaus im Zauberwald“ kann man urig  einkehren und lecker regionaltypisch speisen.

 

Tourist-Information Ramsau
Im Tal 2
83486 Ramsau
Telefon:
+49 (0) 8657 - 988920
Telefax:
+49 (0) 8657 - 8657772
E-Mail:
info@_we_dont_like_spam_ramsau.de
Homepage: www.ramsau.de