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Die mächtige Burg zu Burghausen – weltweit längste Burganlage!

An der Salzach und der Grenze zu Österreich liegt die oberbayerische alte Herzogstadt Burghausen, die auch die größte Stadt im Landkreis Altötting ist.
Weltweit bekannt ist Burghausen wegen seiner auf einem Höhenzug über der Altstadt thronenden, längsten Burganlage der Welt. Die eindrucksvolle Burg zu Burghausen zieht sich über eine Länge von 1.051 Metern. Betrachtet man Luftaufnahmen der Stadt, dann wechseln sich in einzigartiger Schönheit Türme, Zinnen, Mauern, Kapellen und rote Burgdächer ab und bedecken eine begrünte schmale Bergzunge. Burghausen besitzt nicht nur diese außergewöhnliche Burganlage sondern auch eine denkmalgeschützte Altstadt mit unzähligen  historischen Bauten, die sich malerisch entlang der Salzach zieht, was ein attraktives Gesamtbild abgibt. Burghausen gehört deshalb zu den ganz besonderen Schätzen Bayerns.

 
 

Kleine Weltstadt mit Herz

Die quicklebendige Stadt an der Salzach ist für die Region von herausragender kultureller und wirtschaftlicher Bedeutung. Sie lockt wegen ihrem Kontrast von Historie und Hightech alljährlich tausende von Besuchern in die Stadt und versprüht ihren außergewöhnlichen Reiz. Burghausen sieht sich selbst als „kleine Weltstadt“ im Herzen Europas und verspricht jedermann, ob Groß oder Klein einen erlebnisreichen und unvergesslichen Aufenthalt.

 

Kleiner Einblick in die Burghistorie

Die Burganlage stammt vermutlich aus dem 1. und 2. Jahrhundert v. Chr. und wurde unter den Kelten als Abschnittsbefestigung angelegt. In späteren Jahrhunderten erweiterte man sie zum Schutze der Salzschifffahrt als befestigter Amtshof der agilolfingischen Herzöge. Auch der berühmte Welfenherzog Heinrich der Löwe besaß einst die Burg und später wurde sie unter den Wittelsbachern weiter ausgebaut. Schließlich erklärte Napoleon im Jahre 1809 die Burg als Festungsanlage für veraltet, daraufhin erfolgten Abrisse, Umbauten, Einebnungen und Privatisierungen von Teilen der Burg. In den Jahren 1960 bis 1970 nahm man Sanierungsmaßnahmen an der gesamten Burganlage vor.

 

Die Burganlage aufgeteilt in sechs interessante Burghöfe

Die ganze Anlage besteht aus sechs hintereinander liegenden Burghöfen, die sich aneinanderreihen wie Perlen an einer Schnur. Und in jedem einzelnen Burghof gibt es viel zu entdecken. Der erste Burghof ist das Herzstück der Gesamtanlage und beherbergt zwei Museen, die Dürnitz und die Elisabethkapelle, eine Schatzkammer sowie das Besucherinformationszentrum. Der zweite Burghof ist der Vorhof zur Hauptburg mit Georgstor und Aussichtsturm mit Wöhrseeblick. Im dritten Burghof ist der Büchsenmeisterturm die markanteste Sehenswürdigkeit, ebenso das alte Zeughaus und die Geschütz- und Wachtürme, die man „Pfefferbüchsen“ nannte.  Im vierten Burghof waren der Haberkasten mit Stallungen und Futtervorräten untergebracht aber auch die einstigen Verbrecher, für die es einen eigenen Folterturm gab. Das grauenvolle Geschehen dort veranschaulicht heute ein Museum. Die Hedwigskapelle ist das Highlight des fünften Burghofes. Dort steht auch der Gärtnerturm und man genießt von einem exponierten Aussichtspunkt einen Traumblick auf den Wöhrsee. Der sechste und äußerste Burghof beheimatete einst Wohnungen, Amts- und Arbeitsstätten des Burgpersonals und der Beamten. Seine top Sehenswürdigkeiten sind der Liebenweinturm mit Wechselausstellungen, der Uhrturm mit Sonnenuhr und bunter Bemalung, der Rentmeisterstock in dem heute das „Haus der Fotografie“ untergebracht ist sowie der Öttinger Torturm mit Hofberg  und Fußweg hinunter in die Altstadt.

 

Plättenfahrt, Führungen & der neue Marienwanderweg

Man kann sich Burghausen über einen fantastischen „Virtuellen Rundgang“ mit hochwertigen 360° - Aufnahmen erschließen oder auch über herrliche Panorama-Rundgänge. Eine der schönsten Seiten Burghausens bekommt man von der Wasserseite aus zu sehen und erlebnisreich ist so eine Plättenfahrt auf der Salzach allemal. Auf der Burg und in der Altstadt laden amüsante und spannende Gäste- und Themenführungen die Besucher ein, das Flair der Stadt auf einmalige Weise zu erspüren. Durch die landschaftliche Schönheit des Inn- und Hausruckviertels sowie quer durch Oberbayern kann man auf dem brandneu eröffneten rund 130 Kilometer langen Marienwanderweg entschleunigtes Wandern praktizieren. Dabei bestaunt man neun Wallfahrts- und Marienkirchen und spaziert an 32 Gemeinden vorbei. Der Marienwanderweg beginnt in St. Marienkirchen am Hausruck und über das schöne Burghausen geht es dann weiter bis nach Altötting.

 

Märchengleiche Altstadt

Die Altstadt Burghausens mit ihren hochgezogenen Fassaden und den Grabendächern bildet einen märchenhaften Dreiklang mit der glitzernden, smaragdgrünen Salzach. In einmaliger städtebaulicher Geschlossenheit präsentiert sich der  mittelalterliche Stadtkern und steht mit seinen farbenfrohen Bürgerhäusern, den Dachgiebelmauern und reichen Zierfassaden als Gesamtensemble unter Denkmalschutz. Die Stadthäuser im Inn-Salzach-Stil erbaut reihen sich rings um einen der schönsten Platzanlagen Mitteleuropas. Die „Grüben“ stellt eine kontrastreiche Flaniermeile dar ebenso die „Street of Fame“ der Jazz-Legenden. Sehenswert sind außerdem die Pfarrkirche St. Jakob, die frühbarocke Studienkirche St. Josef, das über 800 Jahre alte Kloster Raitenhaslach mit seinem grandiosen Kirchenraum in Rokoko-Ausstattung sowie die „Perle des Salzachtals“, die auf einem Hügel thronende Wallfahrtskirche Marienberg mit herrlichen Deckenbildern und Fresken.

 

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